Auch an diesem 8 März waren wir in unserer Stadt, in Schwenningen, unterwegs und stellten eine Demo zum Internationalen Frauen*kampftag auf die Beine. Über sechzig Frauen und solidarische Männer kamen zum Startpunkt am Hockenplatz.
Weltweit demonstrieren Frauen am 8. März für ihre Befreiung, für ein Leben ohne patriarchale Herrschaft und Gewalt auf den Straßen und öffentlichen Plätzen ihrer Städte. Bevor die Demo los lief, gab es einen Auftakt mit verschiedenen Reden. In einem Redebeitrag wurde daran angeknüpft, dass Errungenschaften vom Wahlrecht bis zum eigenen Bankkonto weder schon immer gibt, noch dass uns diese geschenkt wurden. Frauen haben sie erkämpft.
Du willst andere Frauen* kennenlernen, die mit Dir den gleichen Kampf führen, willst Dich einbringen und gemeinsam aktiv werden? Austausch, Feedback zur Demo und Blick auf weitere feministische Aktionen…dann komm einfach zum nächsten offenen Treffen. Alle Frauen* sind eingeladen.
Am Internationalen Frauen*kampftag auf die Straße!
Es ist die feministische Antwort auf eine Zeit, die von Krisen, Sozialabbau, Aufrüstung und Kriegen, von Angriffen auf die erkämpften Rechte von Frauen* und queeren Menschen geprägt ist. Es ist die feministische Antwort auf rassistische und reaktionäre Rollen- und Familienbilder, mit Abhängigkeit, Unterordnung, Rückzug ins Private und Konkurrenz. Es ist auch unsere Antwort auf die Lügen und den Antifeminismus von AfD & Co.
Wir Frauen* sind die Hälfte der Menschheit. Wir wissen, was wir für ein besseres Leben brauchen. Das fängt mit Gleichberechtigung an und geht mit dem Kampf gegen Sexismus, gegen die verbale und physische Gewalt gegen Frauen und queere Menschen weiter. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, bessere Arbeitsbedingungen in sozialen (Pflege-)Berufen und Selbstbestimmung über unsere eigenen Körper statt Sexismus im Alltag; dafür gehen wir auf die Straße.
Putzen, Waschen, Kochen, Kinder betreuen und Fürsorglichkeit sind nicht unser weibliches Privatvergnügen. Wenn bei der Gesundheit, Bildung und Kinderbetreuung weiter gekürzt wird, sind es wir Frauen*, die das alles auffangen sollen.
Wenn der Profit für Wenige zuerst zählt und Aufrüstung oberste Priorität hat, ist der soziale Kahlschlag Programm. Wir sehen auf der ganzen Welt, dass im Geschacher um Profite, Macht und Ressourcen weder Frauen*rechte, Umwelt, noch Menschenleben zählen. Krise und Kriege als Perspektive und dieses patriarchale, gewälttätige kapitalistische System im Allgemeinen raubt uns Frauen* nochmal mehr ein menschenwürdiges und freies Leben.
Deshalb gehen wir am internationalen Frauen*tag für eine solidarische Gesellschaft weltweit auf die Straße – von hier bis nach Rojava. Gemeinsam verändern wir die Welt.
Gestern waren wir gemeinsam am internationalen Frauentag in Villingen auf der Straße – gegen Krise, Krieg und Patriarchat.
Hier ein paar erste Eindrücke der 8.März Demonstration. Ein Bericht folgt in den kommenden Tagen.
Du willst dich austaschen? Mitstreiterinnen kennen lernen und aktiv werden?
Dann schau am 30.März vorbei. Ab 12 Uhr gibt es ein gemeinsames feministisches Frühstück und im Anschluss um 14 Uhr starten wir mit dem offenen Treffen. Ein Rückblick auf die Demo am 8.März, die kommende feministische Arbeit und die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung.
Wir gehen auf die Straße für unsere Selbstbestimmung, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, für Lebensbedingungen, die uns die freie Entscheidung ermöglichen, ob wir Kinder wollen oder nicht. Wir gehen auf die Straße, weil die Ausbeutung von Mensch und Natur der Profite willen unser aller Leben gefährden. Wir gehen auf die Straße, weil wir für eine friedlichere Welt streiten. Wir gehen auf die Straße, weil Aufrüstung und Militarismus unsere Zukunft gefährden, die Weichen auf Krieg stellen, auch hier. Wir verteidigen die von uns Frauen* erkämpften Rechte gegen die weltweit erstarkenden rechten und faschistischen Tendenzen. „Am 8. März auf die Straße – gegen Krise, Krieg und Patriarchat!“ weiterlesen
Zum Internationalen Frauentag hat das 8.März-Treffen in Schwenningen zu einer Demonstration in der Innenstadt unter dem Motto „Wir kämpfen für gleichen Lohn, Selbstbestimmung und die Rosen dazu“ aufgerufen. Zum Auftakt erhielt das Elferwiible auf dem Schwenninger Marktplatz ein passendes Outfit und dazu noch ein Plakat.
In der Rede der Auftaktkundgebung stellten wir klar, dass wir ein Leben, in dem unsere Bedürfnisse wirklich zählen, sicher nicht geschenkt bekommen. Und in Zeiten der kapitalistischen Krise, von Aufrüstung und wachsender Kriegsbereitschaft steht den Herrschenden der Ausbau der öffentlichen Daseinsfürsorge gleich ganz und gar nicht im Sinn. Davon betroffen sind vor allem lohnabhängige Frauen. Die patriarchale Gesellschaft schreibt Frauen die Haus- und Pflegearbeit als natürliche Aufgabe zu. Wir fangen im Privaten auf, was dieser Staat nicht zur Verfügung stellt. Hinzu kommen schlechter bezahlte Arbeitsplätze, Überlastung, und Unterfinanzierung in der Pflege, Kitas … „Demobericht zum Internationalen Frauentag in Schwenningen“ weiterlesen