Wir gehen auf die Straße für unsere Selbstbestimmung, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, für Lebensbedingungen, die uns die freie Entscheidung ermöglichen, ob wir Kinder wollen oder nicht. Wir gehen auf die Straße, weil die Ausbeutung von Mensch und Natur der Profite willen unser aller Leben gefährden. Wir gehen auf die Straße, weil wir für eine friedlichere Welt streiten. Wir gehen auf die Straße, weil Aufrüstung und Militarismus unsere Zukunft gefährden, die Weichen auf Krieg stellen, auch hier. Wir verteidigen die von uns Frauen* erkämpften Rechte gegen die weltweit erstarkenden rechten und faschistischen Tendenzen. „Am 8. März auf die Straße – gegen Krise, Krieg und Patriarchat!“ weiterlesen
Am 19. Januar 8.März Treffen
Du willst dich austauschen? Mitstreiterinnen kennen lernen und aktiv werden?
Dann komm doch zum nächsten offenen 8.März Treffen, am 19. Januar um 14 Uhr im Linken Zentrum Schwenningen.
Auf der Straße gegen Gewalt an Frauen – Aktionen und Spaziergang
Am Samstag, den 23. November trafen sich Frauen am Nachmittag in Schwenningen um ihre Wut und ihren Widerstand gegen die Gewalt an Frauen deutlich zu machen. Der 25. November ist der offizielle Tag gegen Gewalt an Frauen, wir waren am Samstag davor auf der Straße, um sichtbar zu sein am hellen Tag, nicht erst im Dunkeln am Feierabend an einem Montag in einer eher wenig belebten Stadt. Denn das Thema patriarchale Gewalt, unseren Widerstand und unsere Überzeugung so lange zu kämpfen bis wir wirklich frei leben können, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, gehört nach draußen, in die Öffentlichkeit, auf die Straße. Wir werden uns weder verstecken, noch weg ducken, noch leise sein.
Vor dem Rundgang durch die Stadt versammelten wir uns am Marktplatz, wo wir gemeinsam an unsere Weggefährtinnen, Schwestern, Mütter, Töchter erinnerten, die von Männer getötet wurden, aus dem Grund, weil sie Frauen sind.
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Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – unser Widerstand auch
We fight back!
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – unser Widerstand auch
Der 25. November ist der Tag gegen Gewalt gegen Frauen und deshalb gehen wir auf die Straße. Gewalt gegen Frauen beginnt nicht erst beim Femizid. Femizid heißt, eine Frau wird getötet, weil sie eine Frau ist. Es ist der grausame Ausdruck eines gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses, in welchem die Frau als Eigentum des Mannes betrachtet wird. Diese strukturellen patriarchalen Machtverhältnisse bestehen immer noch weltweit. Dem Gewaltverhältnis gegen Frauen, das dem herrschenden System innewohnt, kann nicht einfach nur durch eine härtere Gesetzgebung entgegengewirkt werden. Diese Gewaltverhältnisse betreffen auch rund um den Globus nonbinäre Menschen, die dem vorgegebenen Geschlechterbild nicht entsprechen. „Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – unser Widerstand auch“ weiterlesen
Demobericht zum Internationalen Frauentag in Schwenningen
Zum Internationalen Frauentag hat das 8.März-Treffen in Schwenningen zu einer Demonstration in der Innenstadt unter dem Motto „Wir kämpfen für gleichen Lohn, Selbstbestimmung und die Rosen dazu“ aufgerufen. Zum Auftakt erhielt das Elferwiible auf dem Schwenninger Marktplatz ein passendes Outfit und dazu noch ein Plakat.
In der Rede der Auftaktkundgebung stellten wir klar, dass wir ein Leben, in dem unsere Bedürfnisse wirklich zählen, sicher nicht geschenkt bekommen. Und in Zeiten der kapitalistischen Krise, von Aufrüstung und wachsender Kriegsbereitschaft steht den Herrschenden der Ausbau der öffentlichen Daseinsfürsorge gleich ganz und gar nicht im Sinn. Davon betroffen sind vor allem lohnabhängige Frauen. Die patriarchale Gesellschaft schreibt Frauen die Haus- und Pflegearbeit als natürliche Aufgabe zu. Wir fangen im Privaten auf, was dieser Staat nicht zur Verfügung stellt. Hinzu kommen schlechter bezahlte Arbeitsplätze, Überlastung, und Unterfinanzierung in der Pflege, Kitas … „Demobericht zum Internationalen Frauentag in Schwenningen“ weiterlesen
Auf geht’s. Am 8. März auf die Straße.
Mobiaktion auf dem Marktplatz.
Wir kämpfen für gleichen Lohn, Selbstbestimmung und die Rosen dazu!
Demonstration, 8. März, 16:30 Uhr, Marktplatz-Schwenningen
8.März 2024 – Wir kämpfen für gleichen Lohn, Selbstbestimmung und die Rosen dazu!
Wir kämpfen für gleichen Lohn, Selbstbestimmung und die Rosen dazu!
Dafür auf die Straße zu gehen ist dringend notwendig. Wir Frauen kämpften und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, in Kitas für Selbstbestimmung über unseren Körper, gegen Gewalt gegen Frauen und gegen die alltägliche Tretmühle der doppelten Ausbeutung durch Lohnarbeit und Reproduktionsarbeit, die von uns Frauen zusätzlich unbezahlt geleistet wird – bei der Kindererziehung, der Fürsorge für Angehörige, beim Kochen, Putzen, Waschen in der bürgerlichen Kleinfamilie.
Wenn nun ausgerechnet in elementaren Bereichen die finanziellen Mittel zusammengestrichen werden, sind als erstes wir Frauen betroffen. Der Rotstift wird auch bei den Haushaltsmitteln für die Gesundheitsversorgung, für Bildung, bei Kindern, beim Bürgergeld, Zuschüssen bei der Renten- und Pflegeversicherung angesetzt. Soziale Einrichtungen, im Gesundheitswesen und in der Reinigungsbranche werden weiter privatisiert. „Klassische Frauenberufe“ und Frauenarbeitsplätze werden in noch prekärere Arbeitsverhältnisse ausgelagert, die schon extrem belastenden Arbeitsbedingungen werden noch schlechter. Besonders betroffen sind davon auch ausländische und migrantische Kolleginnen. „8.März 2024 – Wir kämpfen für gleichen Lohn, Selbstbestimmung und die Rosen dazu!“ weiterlesen
30. Dezember 2023: Feministischer Brunch
Gemeinsam Essen, diskutieren, Pläne schmieden, dafür brauchen wir Raum für Initiative.
Zum Ende des Jahres, blicken wir nochmal auf vergangene Aktionen und schauen vorallem nach vorne auf weitere feministische Aktivitäten und auf den 8.März 2024 – der internationale Frauen*kampftag.
Wir laden zum feministischen Brunch ein: am Samstag, 30. Dezember ab 11 Uhr im Linken Zentrum Schwenningen (Bürkstr.46) .
Patriarchat und Klassengesellschaft sind unsere Lebenswirklichkeit. In Bezug, wie wir das erleben, aber auch wie wir dagegen kämpfen.
Wir freuen uns, wenn du mehr Frauen* einlädst und Ideen und Motivation mitbringst.
Bilder und Bericht -Tag gegen Gewalt an Frauen
Gewalt an uns Frauen hat viele Gesichter, unser Widerstand auch. Dass Gewalt gegen Frauen nicht beim Femizid anfängt sondern viel früher beginnt und fast jede Frau in ihrem Alltag auf die eine oder andere Weise damit konfrontiert wird, haben wir mit unterschiedlichen Aktionen in der Stadt in Villingen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufgegriffen. Wir nehmen diese Gewalt gegen uns nicht als unveränderbar hin.
Gewalt, die im Femizid, dem Mord durch den (Ex-Partner) gipfelt, die die eigenen vier Wände zum unsichersten Ort auf der Welt machen. Gewalt gegen Frauen, weil die Täter Frauen als Besitz- und Privateigentum beanspruchen, über unser Leben und unseren Körper bestimmen wollen. Wenn jeden dritten Tag eine Frau deshalb getötet wird, jede 45 Minuten von einem „Partner“ körperlich misshandelt wird -das ist immer noch Alltag in der BRD- nehmen wir das nicht hin.
Dass das aber eben „nur“ der brutalste Ausdruck patriarchaler Gewalt von Männern gegen Frauen, dem Herrschafts- und Besitzanspruchs von Männern über Frauen ist, haben wir auf den verschiedenen Stationen in der Stadt mit Plakaten, Parolen, einer Performance, mit Redebeiträgen an die Passant:innen zum Ausdruck gebracht: wir nehmen unsere Leben aktiv und selbstbewusst in die eigenen Hände. „Bilder und Bericht -Tag gegen Gewalt an Frauen“ weiterlesen
We fight back! Tag gegen Gewalt an Frauen
Gewalt gegen Frauen fängt nicht beim Femizid an. Femizide sind die tödliche Zuspitzung körperlicher und psychischer Gewalt- Gewalt gegen Frauen, weil sie Frauen sind. Patriarchale Gewalt hört aber auch nicht an dem Punkt auf, wo in Deutschland alle 45 Minuten eine Frau Opfer von Gewalt durch einen Partner wird. Die Erfahrung zeigt, dass wir uns auch bei solch extremer Gewalt nicht auf den Schutz durch staatliche Institutionen und die Justiz verlassen können. Sie sind selbst Teil patriarchaler Herrschaft, nach innen und außen. Näherungsverbote werden kaum durchgesetzt, Täter häufig frei gesprochen und den betroffenen Frauen wird oft nicht geglaubt. Die Schuld wird umgekehrt, wenn Frauen in Gewaltverhältnisse zurückkehren, sich von demselben Partner erneut manipulieren lassen und sich dem Täter damit ausliefern. „We fight back! Tag gegen Gewalt an Frauen“ weiterlesen







