Solidarisch mit den Kolleg*innen in Kitas und im Sozialen Dienst

Das Angebot der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg: (k)ein schlechter Witz.

Am Freitag, 25. Februar, waren Frauen vom Bündnis 8.März in Schwenningen mit Wandzeitungen unterwegs, passend zum Auftakt der Tarifverhandlungen. Wir haben deutlich gemacht, der internationale Frauen*tag 2022 steht für die Solidarität mit den kämpfenden Kolleg*innen im kommunalen Sozial-und Erziehungsdienst.

Die Forderungen der Kolleg*innen:
Verbesserung der Arbeitsbedingungen und
bessere Eingruppierung und damit finanzielle Aufwertung

Das „Angebot“ der Städte und Gemeinden:
Senkung des Mindestpersonalschlüssels in Kitas um 20 Prozent
parallel dazu Erhöhung der Gruppengrößen und: gleichzeitig über Personalmangel klagen!

Danke für die verwelkten Blumen! Wir Frauen* haben genug davon für gleiche oder gleichwertige Arbeit immer noch über 20 Prozent weniger zu verdienen als Männer und den Großteil der gesellschaftlich notwendigen schlecht bezahlten Reproduktionsarbeit und die unbezahlte Reproduktionsarbeit dazu zu übernehmen.

In einer symbolischen Aktion am Schwenninger Rathaus haben wir das anschaulich demonstriert.

Gemeinsam mit den Kolleg:innen, Frauen* verschiedener Herkunft, mit und ohne Migrationshintergrund kämpfen wir für ein besseres Leben:

Am 8.März auf die Straße!

Demo 17:30 Uhr, Marktplatz, Schwenningen